Hallo zusammen!
wir waren am nächsten Tag gleich wieder auf einem Berg, dem Schafberg (1782 ü. NN) im Norden des Wolfgangsees.
Hoch mit der sehenswerten Zahnradbahn und die Aussicht geniessen. Petrus hatte ja ein Einsehen und wir wurden mit einem
recht schönen Tag verwöhnt.
An ein Runterwandern war aufgrund meines lädierten Knöchels leider nicht zu denken - schade eigentlich.
Am nächsten Tag gings auf nach Bad Ischl - zur Kaiservilla und zum Zauner.
Die
Kaiservilla -
Sissis und Franzl's Sommerresidenz. Von dem dreiflügeligen Gebäude sind zwei Flügel als Museum freigegeben, im
linken, dritten Flügel wohnen noch die Nachfahren von Elisabeths jüngster Tochter Marie Valerie.
Ich hab noch nie soooo viele Jagdtrophäen auf einen Haufen gesehen, wie dort. Jagdsport? Wohl eher Jagdmord.
Ich kann ja noch Gemsen, Rehe, Hasen und Hirsche verstehen, aber Eichkätzchen, Amseln und Eisvögel. Gut, der Kaiser
war sehr viele Jahre im Sommer in diesem Häuschen, aber man gewinnt den Eindruck, er hat alles geschossen, was nicht
bei 3 auf den Bäumen oder in irgendwelchen Löchern ist. Ansonsten war die Führung ziemlich interessant! Ein großes
Kompliment auch an unsere unbekannte Führerin - es hat wirklich Spaß gemacht und war dazu auch noch sehr lehrreich!
Worauf ich auch noch an dieser Stelle hinweisen möchte, ist der Park - wunderschön angelegt und einen ruhigen
Spaziergang auf jeden Fall wert!
Zauner
Am Nachmittag waren wir bei
Zauner, Österreichs bekanntem
Konditor.
Um es kurz zu sagen: Zauner ist immer einen Apfelstrudel und eine Melange wert! Mniammniam!

Das Zwölferhorn (oder der Zwölferhorn? Hmm...)
Hurra, mein Knöchel spielte dank diverser Pflaster, Binden und Abposterungen wieder mit und wir konnten rauf auf das
Zwölferhorn und natürlich wieder runter - rauf mit der Seilbahn, runter per pedes.
Und - wir hatten wieder schönes Wetter! Danke Petrus!
Da Vormittags der Gipfel von unten gesehen in den Wolken lag, war kaum jemand oben und wir waren die einzigen in der
Seilbahn.

Das da unten ist übrigens St. Gilgen, der Ort am Westufer des W.-Sees.
Als wir oben angelangt sind, lag der Gipfel im schönsten Sonnenschein, nur etwas weiter unten gab es einige kleine
Wölkchen, die sich aber langsam verflüchtigten.

Immer weiter runter hieß die heutige Devise. Und der Weg war echt schön. Die Ruhe! Ich sach euch - die Ruhe! Wow!
Und in der Lärchenhütte wars echt wunderbar! Der leckerste Kaiserschmarrn und super nette Leute dort! Und ein Ausblick
- ich bin immer noch begeistert, wenn ich an den Tag und die Hütte zurückdenke
grins
Unterwegs kamen wir an diversen Kühen vorbei, die die klassischen Kuhglocken umgebunden hatten. Es waren etwa 20 Kühe
am grasen, aber ein Gebimmel, als wären da 100 Kühe mitten beim Almauftrieb.
Leider war der letzte Teil des Wanderweges nicht mehr so schön, denn dort war eine unangenehme Mischung aus Schotter
und Schlamm, dazu stellenweise recht steil. Aber was solls - Spaß hat's gemacht - jawohl!
Aber anstrengend war es auch...
Die Postalm
Am nächsten Tag gings dann wieder zum Wandern; diesmal auf die
Postalm - Österreichs größte Hochalm.
Leider wurde uns das Rumwandern durch eine rausgefallene Kontaktlinse vermiest, so dass wir recht bald abgebrochen haben
und nach St. Gilgen gefahren sind. Was wir allerdings auf der Postalm gesehen haben, war echt sehenswert!
Sankt Gilgen
St. Gilgen ist
genau wie Strobl, St. Wolfgang auch ein knuffiges kleines Städtchen - irgendwie gleichen sich die Orte. (Was jetzt
bitte nicht negativ auszulegen ist!!!)
Was aber in St. Gilgen Spaß gemacht hat, und was jedem auch wärmstens an Herz gelegt sei, ist eine Fahrt mit dem
Elektroboot zum Falkenstein, vorbei am Ochsen- und Hochzeitskreuz!
tuckertuckertucker
Aber passt mit den Wolfgangseefähren auf, die sind schneller als man glaubt und fahren immer irgendwie genau dortlang,
wo man auch hinmöchte

Und sie hupen laut!
Das Ochsenkreuz
Der letzte Tag
Unser letzter Tag war geprägt vom Andenkenkaufen und einer gewissen, gewollte Ruhe. Wir waren nochmal in St. Wolfgang -
mal schauen, wie die anderen Touris schauen und auch dort Elektroboot fahren.
Diesmal erwischte uns aber Petrus auf dem falschen Fusse. Eingelullt von den schönen Tagen zuvor haben wir natürlich
keinen Regenschirm mitgenommen. So kam es, wie es kommen musste. Mitten auf dem See erwischte uns ein Regenschauer.
Schön wars aber trotzdem!
Weiter Bilder über unseren Urlaub folgen dann die Tage, da ich diese dann noch wenigstens ein bisschen nachbearbeiten
muss.
Und 1600 Bilder wollen auch erst gesichtet werden
Euer Carsten